Sie finden hier aktuelle Veranstaltungen sortiert nach Datum.
14.03.10, 10:00 Uhr in Berlin, Diverse:
Linke Medienakademie
10.00 Uhr Werkstätten, Diskussionen, Lesungen, Exkursionen, Präsentationen etc.
16.00 Uhr Abschlußvortrag: Annäherung PR & Journalismus ---
http://www.linke-medienakademie.de/
18.03.10, 15:00 Uhr in Stuttgart, Schlossplatz:
Ausstellung und Infotische zum Tag der politischen Gefangenen
Die Infotische und Wandtafeln drehen sich unter anderem um die Themen: Mumia Abu-Jamal | Palästina | Baskenland | Paragraphen 129/a/b | Türkei/Nordkurdistan | Prozess gegen 7 Antifaschisten | mg-Prozess
Veranstalter sind u.a.:
AGIF (Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart, Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart, ATIK (Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa), ATIK-YDG (Neue Demokratische Jugend), Mesopotamischer Kulturverein Stuttgart e. V., Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart, Revolutionäre Aktion Stuttgart, Stuttgarter Bündnis Solidarität mit Mumia Abu-Jamal.
18.03.10, 17:00 Uhr in Stuttgart, Schlossplatz:
Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen
Anlässlich des Tages der politischen Gefangenen gibt es in Stuttgart am Donnerstag 18. März auf dem Schlossplatz ab 15 Uhr eine Wandtafelausstellung und ab 17 Uhr eine Kundgebung.
Die Infotische und Wandtafeln drehen sich unter anderem um die Themen: Mumia Abu-Jamal | Palästina | Baskenland | Paragraphen 129/a/b | Türkei/Nordkurdistan | Prozess gegen 7 Antifaschisten | mg-Prozess
Veranstalter sind unter anderem:
AGIF (Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart, Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart, ATIK (Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa), ATIK-YDG (Neue Demokratische Jugend), Mesopotamischer Kulturverein Stuttgart e. V., Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart, Revolutionäre Aktion Stuttgart, Stuttgarter Bündnis Solidarität mit Mumia Abu-Jamal.
19.03.10, 18:00 Uhr in Stuttgart, EKM Vereinsheim, Nordbahnhofstr. 61, Stuttgart Nord | U15 Haltestelle Mittnachtstraße:
Informationsveranstaltung zumTag der politischen Gefangenen
Anhand von Beiträgen soll der länderübergreifende Charakter von Repression dargestellt werden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert werden. Auch sollen die Gründe, Motive und Hintergründe für Repression benannt und Möglichkeiten für einen Umgang damit vorgestellt werden. Anhand der Situation in der Türkei/Nordkurdistan und Palästina wird die internationale Ebene von politischer Verfolgung, Repression und politischer Gefangenschaft behandelt werden. Der aktuell stattfindende Prozess gegen sieben Antifaschisten aus Stuttgart wird als Beispiel für die Kriminalisierung von politisch Aktiven in der BRD behandelt werden.
Die Aktionen in Stuttgart werden unterstützt von: AGIF (Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart, Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart, ATIK (Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa), ATIK-YDG (Neue Demokratische Jugend), Mesopotamischer Kulturverein Stuttgart e. V., Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart, Revolutionäre Aktion Stuttgart, Stuttgarter Bündnis Solidarität mit Mumia Abu-Jamal.
21.03.10, 14:00 Uhr in Tübingen, Epplehaus, Karlstr. 13:
Fahrt zur Gedenkstätte Grafeneck
Etwa 40 km von Tübingen entfernt, weit abgeschieden auf der Schwäbischen Alb, liegt Schloß Grafeneck. Heute befindet sich dort eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Genau dort wurden im Jahr 1940 über 10.600 Menschen in einer Gaskammer ermordet. Die Opfer waren hauptsächlich Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Krankheiten.
Was ist damals passiert? Wer waren die Opfer? Wer waren die Täter? Wie geheim waren die Morde? Gab es Widerstand? Wurden die Täter bestraft? Wie wurde und wird mit der Erinnerung an die Verbrechen umgegangen? Bei der ca. 2 stündigen Führung wird es um diese und andere Fragen gehen. Treffpunkt ist um 14:00 am Epplehaus oder um 15:00 am Dokumentationszentrum in Grafeneck bei Münsingen. Wir fahren mit privaten PKWs dort hin.
Wer Plätze sucht oder frei hat meldet sich am besten bei: input-tuebingen[ät]gmx.de
23.03.10, 19:00 Uhr in Stuttgart, Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22:
Das Baskenland. Geschichte eines politischen Konflikts
Um das Thema Baskenland auch in Stuttgart wieder etwas präsenter zu machen und um eine Basis für eine weitergehende Auseinandersetzung zu schaffen, findet am 23. März in Stuttgart eine Info Veranstaltung mit Ingo Niebel über die Geschichte und Gegenwart des politischen Konflikts im Baskenland statt.
Seit vielen Jahrhunderten beschäftigt die Auseinandersetzung zwischen der baskischen Unabhängigkeitsbewegung und den verschiedenen spanischen Staaten Menschen in ganz Europa. Doch woher kommt dieser Konflikt,welche Widersprüche herrschen dort vor und brechen immer wieder unübersehbar die angebliche Ruhe und Demokratie im spanischen Staat auf?
Wie kann es sein, dass mitten in Europa per Gesetz Menschen, die für das Selbstbestimmungsrecht der Basken eintreten, fünf Tage in Isolationhaft (incommunicado) genommen werden können, ohne die Möglichkeit einen Arzt oder Rechtsanwalt ihres Vertrauens bzw. ihre Angehörigen zu kontaktieren ? Wie kann es sein, dass inzwischen im Baskenland alle Parteien, Jugendorganisationen, Gefangenenhilfsorganisationen und Zeitungen verboten sind, die für eine politische Lösung des Konflikts eintreten ? Und wie kann es sein, dass wir darüber in den Medien so gar nichts erfahren ?
Wie ist das Verhältnis der verschiedenen Akteure innerhalb der baskischen Bewegung zueinander und welche Perspektiven gibt es, um diesen scheinbar endlosen Konflikt einer nachhaltigen Lösung zuzuführen?
Diese Fragen sollen bei der Veranstaltung und der anschließenden Diskussion behandelt werden.
Dazu wird Ingo Niebel, Kenner des Baskenlandes und Autor des Buches "Das Baskenland - Geschichte und Gegenwart eines politischen Konflikts" einen aktuellen Einblick in die Lage geben.
26.03.10, 19:30 Uhr in Besigheim, Wartesaal, direkt im Bahnhof Besigheim:
Ludwigsburger NS-Täter. Mitläufer, Denunzianten, Massenmörder
Im September 2009 erschien die erste Auflage des vom Publizisten Hermann G. Abmayr herausgegebenen und verlegten Buches “Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder”. Dreißig Autoren stellen darin die Biographien von 45 Nazigrößen vor, die aus der Landeshauptstadt stammten und/oder dort wirkten. Der Band wurde mit großem Interesse über die Region hinaus aufgenommen, innerhalb eines Monats war die erste Auflage von 2500 Exemplaren vergriffen.
Beim Lesen merkt man schnell: einige dieser Täter sind NS-Täter aus dem Kreis Ludwigsburg., so wurde Gestapo-Chef Friedrich Mußgay hier geboren, Kultminister Mergenthaler wohnte in Korntal, Wilhelm Gschwend, Lehrer am Ludwigsburger Gymnasium, wurde Chefdenunziant im Kultministerium, Wilhelm Boger, Gestapo-Henker in Auschwitz, starb im Bietigheimer Krankenhaus.
Herausgeber Hermann Abmayr, Karl-Horst Marquart, Arzt am Gesundheitsamt in Stuttgart und Mitglied des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen “Euthanasie” und Zwangssterilisation und Oberstudienrat Bernhard Völker stellen Beispiele mit Regionalbezug vor.
Eine Veranstaltung von Wartesaal – Kultur in Besigheim e.V., Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreis Ludwigsburg, Verein KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V., Naturfreunde Ludwigsburg und Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg ---
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07.04.10, 20:00 Uhr in Tübingen, Infoladen, Schellingstr. 6:
"Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs"
Der Dalai Lama genießt weltweit hohes Ansehen, wird (wie auch der von ihm vertretene Buddhismus) mit Gewaltfreiheit, Tierliebe, ökologischem Bewußtsein und auf unendlicher Gelassenheit gründender tieferer Erkenntnis in Verbindung gebracht.
Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade. Er zeichnet das Leben des 14. Dalai Lama seit dessen Geburt (1935) und “Entdeckung” nach. Chronologisch stellt der Autor die verschiedenen Stationen des geistlichen und politischen Führers der Tibeter dar: seine Erziehung im Kloster, die Zeit nach dem Einmarsch der Chinesen (1949), die Flucht nach Indien (1959), wo noch heute die exiltibetische Regierung ihren Sitz hat (Dharamsala), sein Aufstieg zum Medienstar und zur Kultfigur der Esoterikszene. In einer Reihe von “Exkursen” werden darüber hinaus Hintergrundinformationen geboten zu bestimmten Aspekten der buddhistischen Lehre, der tibetischen Geschichte oder der Biographie des Dalai Lama.
Dabei zeigt sich, dass das im Westen vorherrschende Bild von Tibet und dem Buddhismus stark idealisiert ist. Denn die Lebensverhältnisse unter der Diktatur der “Gelbmützen”-Mönche waren erbärmlich, durch die Geschichte des Lamaismus zieht sich eine Blutspur, in den Klöstern werden vierjährige Jungen aberwitzigen Übungen unterzogen, tantrische Rituale haben als Bestandteil den sexuellen Mißbrauch minderjähriger Mädchen. Die Doktrin des tibetischen Buddhismus ist geprägt von menschenverachtenden Vorstellungen über “Karma” und eine angeblich höhere “Gerechtigkeit” alles Seienden (wem es heute schlecht geht, wer krank ist, ausgebeutet und gequält wird, habe dies durch seine vorherigen Leben selbst herbeigeführt) und beherrscht von einem abstrusen Dämonenglauben. Die Äußerungen des Dalai Lama zeugen von absolutem Unverständnis für die am Ende des 20. Jahrhunderts anstehenden Fragen, seine “Weisheiten” entpuppen sich als nichtssagende, teilweise sogar peinliche Allgemeinplätze. Vielfach sind die Äußerungen “Seiner Heiligkeit” durchzogen von bedenklich rechtslastigem Gedankengut.
Nach dem Vortrag werden viele Menschen ihr Bild vom Dalai Lama und dem durch ihn verkörperten Buddhismus revidieren müssen.
Vor der Veranstaltung (19 Uhr) veganes Essen.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Infoladen Tübingen, INPUT Tübingen und antifa (t) ---
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08.04.10, 19:00 Uhr in Tübingen, Epplehaus, Karlstr. 13:
Kommunikationsguerilla
Kommunikationsguerilla wirft Torten statt Steine, spielt unsichtbares Theater, verändert Werbung, jubelt und klatscht anstatt auszubuhen, verkleidet sich, tarnt sich, gibt sich als andere aus und spricht
in deren Namen.
Kommunikationsguerilla möchte Menschen dazu bringen, zu überdenken, wem sie was glauben und warum. Sie möchte verwirren und infrage stellen, was als „wahr“ und „richtig“ gilt, ohne Agitation oder Propaganda zu betreiben und dem fremden „falschen“ ein eigenes „richtig“ entgegen zu stellen.
Ausgehend von Filmbeispielen werden im Workshop Formen und Aktionen der Kommunikationsguerilla gemeinsam zusammengetragen und erläutert, theoretische Hintergründe beleuchtet und Möglichkeiten für den Einsatz dieser Strategie diskutiert.
Dabei darf ausgiebig und auch mit Schadenfreude gelacht werden!
09.04.10, 20:00 Uhr in Reutlingen, Kulturzentrum franz.K, Unter den Linden 23:
Raul Zelik: Vermessung der Utopie
Raul Zelik: "Vermessung der Utopie: Über Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft"
Ob Klimawandel, industrielle Überkapazitäten, Arbeitslosigkeit oder Verteilung des Reichtums – der “freie Markt” scheint grundlegende soziale und wirtschaftliche Probleme nicht lösen zu können. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar?
Raul Zelik und Elmar Altvater vermessen in ihrem Gespräch die Koordinaten einer post-kapitalistischen Gesellschaft. Herausgekommen ist ein spannendes Buch, eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Ihr gemeinsamer Versuch, ein utopisches Gesellschaftsmodell zu entwickeln, geht von einem Ökonomiebegriff aus, der das ökologische und soziale Gemeinwohl einbezieht und auf Vernunft gegründet ist.
Der Autor und Journalist Raul Zelik spricht im franz.K über Mythen des Kapitalismus und die Koordinaten einer anderen Gesellschaft.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturzentrum franz.K ---
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13.04.10, 19:00 Uhr in Stuttgart, Forum 3, Gymnasiumstr. 21:
Prof. Theo Bergmann: Die Rolle des sozialistischen China
Prof. Theo Bergmann: "Die Rolle des sozialistischen China in Weltwirtschaft und Weltpolitik"
Die Berichte der bürgerlichen Presse über das neue China schwanken zwischen Euphorie und Hysterie. Und die Linke fragt sich, ob Chnia auf dem Weg zum Sozialismus oder zum Kapitalismus ist.
Die chinesischen Kommunisten haben nach den Fehlern der Mao-Ära einen eigenen Weg zum Sozialismus gefunden, der offensichtlich erfolgreich ist; der auch in der Weltwirtschaftskrise ganz anders ist als der kapitalistische Weg.
Über die Erfolge und die vielen noch zu lösenden Probleme des riesigen Entwicklungslandes berichtet Theodor Bergmann.
Theodor Bergmann war im September 2009 erneut in China, um sich über die Probleme und Perspektiven ein aktuelles Bild zu verschaffen.
Theodor Bergmann, Jg. 1916 ist Agrarwissenschaftler, undogmatischer Kommunist und Autor zahlreicher Bücher zur Agrarpolitik, zu Fragen der Arbeiterbewegung und zu China. Er bereist seit Maos Tod regelmäßig das Land; sein aktuelles Buch zum Thema: “Rotes China im 21. Jahrhundert”, VSA-Verlag 2004. ---
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25.04.10, 14:00 Uhr in Tübingen, Epplehaus, Karlstr. 13:
Antifaschistischer Stadtrundgang
Beim antifaschistischen Stadtrundgang besichtigen wir verschiedene Orte in Tübingen, die in der NS-Vergangenheit, in der Geschichte der „völkischen Bewegung“ aber auch für aktuelle rechte Tendenzen von Bedeutung sind bzw. waren. Dabei wird mit Hilfe historischer Zitate versucht, ein Gefühl von Authentizität zu vermitteln. Es sollen vor allem Täter-Orte mit ihrer Geschichte, aber auch Opfer-Orte und die wenigen Orte des Widerstandes vorgestellt werden.
Treffpunkt: So., 25.4., 14 Uhr am Epplehaus.
Die Führung ist kostenlos. Evtl. machen wir eine oder zwei Fahrten mit dem Nahverkehr (bitte Fahrkarte mitbringen, wer eine hat). Der Stadtrundgang dauert 2 bis 3 Stunden.
10.05.10, 20:00 Uhr in Reutlingen, Kulturzentrum franz.K, Unter den Linden 23:
Christian Siefkes: Beitragen statt tauschen
Christian Siefkes: "Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell freier Software"
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Produktionsweise hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux sowie unzählige andere Freie Softwareprogramme hervorgebracht. Auch riesige Wissenssysteme wie die Wikipedia, eine große Bewegung Freier Kultur, und die sogenannte Blogosphäre – ein neues, dezentralisiertes Medium für die Verbreitung und Diskussion von Nachrichten und Wissen – sind auf ihrer Grundlage entstanden.
Bislang wird diese neue Produktionsweise – Peer-Produktion genannt – allerdings nur bei Informationsgütern praktiziert. Ist eine Gesellschaft möglich, in der Peer-Produktion die dominierende Produktionsweise ist? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, wo die Bedürfnisse, nicht der Profit bestimmen, was und wie produziert wird? Wo es keinen Bedarf gibt, irgendetwas zu verkaufen, und somit auch keine Arbeitslosigkeit? Wo Konkurrenz eher ein Spiel ist als ein Kampf ums Überleben? Wo es keinen Unterschied mehr zwischen Menschen mit und Menschen ohne Kapital gibt? Eine Gesellschaft, die keine Knappheit braucht und in der es dumm wäre, Ideen und Wissen geheim zu halten statt sie zu teilen?
Christian Siefkes ist Informatiker, Blogger beim Projekt www.keimform.de und Autor des gleichnamigen Buches “Beitragen statt tauschen. Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software”, AG SPAK-Bücher 2008. ---
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10.06.10, 19:00 Uhr in Tübingen, Epplehaus, Karlstr. 13:
Antirassistische Islam(ismus)kritik
Vor allem seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 gibt es auch hierzulande heftige Diskussionen über den Islam. Diese Debatten kreisen zumeist um Fragen wie: Ist der Islam eine Religion wie andere auch, oder handelt es sich bei ihm um eine gefährliche politische Ideologie mit Allmachtsanspruch? Gehören Judenhass, Genitalverstümmelung, Frauenunterdrückung, „Ehrenmorde“ und der Kampf gegen „Ungläubige“ zum Wesen des Islam, oder sind sie „nur“ seine Auswüchse? Bilden Muslime „Parallelgesellschaften“ mit terroristischem Potenzial, oder verweigert man ihnen schlichtweg die Integration? Wird Europa tatsächlich „islamisiert“, oder ist das eine Wahnvorstellung? Und nicht zuletzt: Dient Islamkritik der Aufklärung, oder ist sie nur eine Form des Rassismus?
Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag ausführlich geklärt werden; anschließend wird Gelegenheit zur Diskussion sein.
08.07.10, 19:00 Uhr in Tübingen, Epplehaus, Karlstr. 13:
Argumentieren gegen Rechts
Rassistische Witze, antisemitische Sprüche, rechte Parolen – wer kennt es nicht, dass es einer/einem angesichts solcher Aussagen im ersten Moment die Sprache verschlägt – auch wenn mensch gerne etwas dagegen sagen würde.
Im Workshop wird es darum gehen, welche rhetorischen Kniffe und inhaltlichen Statements angewandt werden können, um gegen Rechts zu argumentieren.
Außerdem werden wir aufzeigen, welche Möglichkeiten es in Situationen gibt, in denen nicht mehr diskutiert werden kann – beispielsweise wenn Neonazis versuchen, Veranstaltungen zu stören. ---
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